ThreatLabz beobachtet aktiv neue und aufkommende Bedrohungen
Die Auswirkungen des russischen Invasionsangriffs in der Ukraine sind nicht mehr allein im Licht der geopolitischen Kriegsführung zu betrachten. Die Situation hat sich mittlerweile zu einer globalen Cyberbedrohung entwickelt, die eine Gefahr für kritische Infrastrukturen, Lieferketten und Unternehmen darstellt. Sowohl die CISA als auch andere Regierungsbehörden haben Warnungen ausgegeben und Anleitungen veröffentlicht. Darin wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Sicherheitsinfrastruktur auf zunehmende verheerende Cyberangriffe seitens Russlands vorzubereiten.
Zscaler hat sich zum Ziel gesetzt, die internationale Community von SecOps-Teams bei Ihrem Einsatz zur Bewältigung und Vorbereitung auf diese Bedrohungen zu unterstützen.
Lesen Sie die Sicherheitswarnung von ThreatLabz: Cyberangriffe infolge Russlands Invasion der Ukraine, um Sicherheitsempfehlungen zu erhalten und mehr darüber zu erfahren, wie wir unsere Kunden schützen.
ThreatLabZ Research
Als vertrauenswürdiger Sicherheitspartner ist der Schutz von Unternehmen vor Cyberbedrohungen unser wichtigstes Anliegen
Das Forschungsteam von Zscaler ThreatLabz behält Hackergruppen und entsprechende Angriffskampagnen stets im Blick. Die Telemetrie der Zscaler Cloud stützt sich auf mehr als 400 Milliarden Transaktionen und 9 Milliarden blockierte Bedrohungen pro Tag und bietet Echtzeiteinblicke, durch die wir eine schnelle Erkennungsabdeckung über die gesamte Plattform hinweg gewährleisten können.
In unserem Ressourcenzentrum finden Sie immer die neuesten Informationen, Forschungsupdates und andere aufschlussreiche Materialien. Die neuesten Updates von ThreatLabz enthalten verwertbare Analysen von Taktiken und Techniken, die bei gezielten Angriffen gegen die Ukraine zum Einsatz kommen.
Empfohlene Vorbereitung
- Notfallpläne müssen dokumentiert werden und für alle IT- und SecOps-Mitarbeiter leicht zugänglich sein.
- Alle Schwachstellen in der Infrastruktur müssen gepatcht werden. Sollte dies nicht möglich sein, sollten sie isoliert oder entfernt werden.
- Die Dokumentation, Protokollierung und Überprüfung sämtlicher Aktionen, Änderungen und Vorfälle ist entscheidend, um Untersuchungen und Fehlerbehebungen zu erleichtern.
- Die Nutzung von Zscaler Private Access ermöglicht den Zugriff auf private Anwendungen in öffentlichen Clouds oder einem Rechenzentrum nach dem Zero-Trust-Prinzip.
- Falls die Nutzung von Zscaler Private Access nicht möglich ist, ist es entscheidend sicherzustellen, dass systemrelevante Services im Internet nicht sichtbar sind. Eine weitere Alternative ist die Implementierung strengerer Zugriffskontrollen.
- Alle Verbindungen zu nicht vertrauenswürdigen oder Drittanbieter-Netzwerken sollten isoliert oder getrennt werden.
- In Hochrisikogebieten ist mit einer instabilen Konnektivität zu rechnen.
- Der Zugriff über Overlay-Anwendungspfade sollte ermöglicht werden (in Zscaler Private Access).
- Für User in betroffenen Regionen ist eine tägliche Neuauthentifizierung ratsam.
- Indem diese Sperren mithilfe von Zscaler Internet Access an Austrittspunkten aktiviert werden, kann ein versehentlicher Zugriff auf Services und/oder IPs verhindert werden, die an Orten mit erhöhtem Risiko gehostet werden.
- Vertrauliche Informationen müssen vor staatlich beauftragten Angreifern geschützt werden. Die Einrichtung von Kontrollen zum Schutz von wichtigem geistigem Eigentum und DLP-Regeln zur Erkennung und Blockierung von IP-Exfiltration ist in diesem Zusammenhang eine entscheidende Maßnahme.
- Sämtliche als schädlich identifizierte Payloads sollten innerhalb einer Sandbox blockiert werden.
ZERO-TRUST-PRINZIPIEN
Anwendung der Zero-Trust-Prinzipien
Zero-Trust-Architekturen basieren auf vier Grundprinzipien zum Schutz anfälliger Anwendungen vor Angreifern, dem Erkennen und Blockieren von unbefugten Zugriffsversuchen und Begrenzen der Folgeschäden erfolgreicher Angriffe. Wir empfehlen Organisationen die Implementierung von Zero-Trust-Strategien als wirksame Schutzmaßnahme.