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Ein Blick in die sichere Zukunft von KRITIS auf der PITS
Auf der diesjährigen PITS in Berlin stand das Thema Cyber-Sicherheit als Schlüssel zu nationaler Resilienz im Mittelpunkt. Im Zuge der aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Cybersicherheit wurde die Bedeutung eines ganzheitlichen Cybersicherheits-Managements insbesondere für kritische Infrastrukturen (KRITIS) diskutiert. Sektoren wie der Energiebereich stehen im Visier der Aufmerksamkeit, da Cyberangriffe im schlimmsten Fall die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens gefährden können. Effektive Strategien zur Risikoanalyse, Überwachung und frühzeitigen Vorfallserkennung gehören auf die Tagesordnung. Doch wie begegnet man als öffentliche Einrichtung oder Organisation diesen Anforderungen, um die Compliance-Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die Resilienz der IT-Systeme zu verbessern?
ISMS als Fundament
Im Zentrum vieler Compliance-Vorgaben steht ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS), das als Grundlage für die Definition und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen dienen kann. Ein ISMS dokumentiert die Maßnahmen und Prozesse, mit denen Organisationen Risiken minimieren und Sicherheitsstandards durchsetzen können. Auch im Zuge von Zertifizierungen oder Regularien wie NIS2 wird geprüft, ob ein ISMS vorhanden ist und dessen spezifische Anforderungen umgesetzt werden. Hier sind eine klare Struktur und transparente Dokumentation erforderlich. Vor der Risikominimierung muss allerdings die Risikoanalyse erfolgen – und genau an diesem Punkt hakt der Prozess vielfach. Denn für eine umfassende Risikobewertung ist ein ganzheitlicher Einblick in alle Datenströme der relevanten Organisationsbereiche unerlässlich.
Transparenz durch Echtzeitüberwachung
Eine der größten Herausforderungen bei der Risikoanalyse sehen wir im Fehlen von Transparenz. Oft sind Prozesse fragmentiert, verschiedene Datenquellen werden nicht vernetzt, und es fehlt an ganzheitlicher Einsicht. Das Problem: die linke Hand weiß häufig nicht, was die Rechte tut. Ein zentralisierter Ansatz mit einer Sicherheitsplattform bietet hier Vorteile, da Informationen gebündelt, in einen sinnvollen Kontext gesetzt und für unterschiedliche Stakeholder wie Auditoren oder Security-Analysten verfügbar gemacht werden können.
Die Zero Trust Exchange-Plattform fungiert hierbei als „Broker“, der die Kommunikation vereinheitlicht und dadurch Risiken präventiv sichtbar machen kann. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen können Muster erkannt und Schwachstellen frühzeitig adressiert werden. Durch Einsatz der Plattform ist es möglich, physische und digitale Assets zu identifizieren und deren Interaktionen nachzuvollziehen. Von Endgeräten bis hin zu Datenübertragungen: Ein vollständiges Bild ist der Schlüssel zur Risikoanalyse und die Grundlage für fundierte Entscheidungen zu Abwehrmaßnahmen.
Proaktive Vorfallserkennung und Resilienz
Neben der präventiven Risikoanalyse ist die proaktive Vorfallserkennung und -bearbeitung essentiell. Durch Echtzeitüberwachung und die kontinuierliche Überprüfung von Sicherheitspolicies können potenzielle Vorfälle identifiziert werden, bevor sie eskalieren und zu Datenverlusten führen. Dies schafft einen entscheidenden Mehrwert: Anstatt auf Ereignisse lediglich zu reagieren, wird Sicherheit aktiv gestaltet und sichergestellt, dass kritische Dienste jederzeit verfügbar bleiben.
Die Fähigkeit, Gefahren zu erkennen und automatisierte Gegenmaßnahmen einzuleiten, verstärkt nicht nur die operative Sicherheit, sondern auch die Resilienz einer Organisation. Dies gilt besonders für kritische Infrastrukturen wie Energie- oder Versorgungsbereiche, die für die Sicherheit und das Funktionieren der Gesellschaft unerlässlich sind.
Eine ganzheitliche Strategie für Cybersicherheit
Um den komplexen Anforderungen des öffentlichen Sektors gerecht zu werden, ist eine zentrale, integrierte Plattformlösung entscheidend. Die Kombination aus klarer Risikoanalyse, Echtzeitüberwachung und souveräner Datenkontrolle stellt sicher, dass Behörden und Organisationen ihre IT-Sicherheit auf höchstem Niveau halten können.
Mit einem ISMS als Grundlage und innovativen Tools, die Informationen nahtlos verbinden und kommunizieren, legen Unternehmen den Grundstein für Compliance, Resilienz und kontinuierliche Sicherheit. Konkret heißt das, Risiken proaktiv zu adressieren und Vorfälle schnell zu erkennen. Genau solche Ansätze durfte ich auf der PITS diskutieren. Wir waren uns einig, dass der öffentliche Sektor von Vereinheitlichung der IT-Sicherheit und damit einhergehender Transparenz profitieren kann. Heute geht es darum, das Bewusstsein für die Bedeutung eines umfassenden Cyber-Sicherheits-Managements zu stärken.
Genau diese Themen stehen in einer Woche wieder auf der Agenda: Wir sehen uns auf der Zenith Live 25 in Prag!
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