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Hamburger IT-Strategietage 2026: KI wird erwachsen – und KI-Sicherheit muss mitwachsen
Auf dem jährlichen Branchentreff des IT-Managements in Hamburg werden vom 18. bis 20. Februar Trends diskutiert, die die CIOs derzeit beschäftigen. Deshalb überrascht das Dreigestirn auf der Agenda: „AI-Economy – Resilience – Sovereignty“ nicht, denn gerade in diesen Bereichen ist der Gesprächsbedarf aktuell groß. KI ist endgültig aus der Experimentier-Ecke herausgetreten und bekommt für agentenbasierte KI die große Bühne. Doch die Frage bleibt, wie sich Organisationen Resilient by Design aufstellen können, angesichts der wachsenden externen Bedrohungen durch KI, den geopolitischen Rahmenbedingungen und neuen Abhängigkeiten in Form von Supply Chains.
KI-Sicherheit - Praxis-Check mit Covestro und SPLX
Auf dem Event steht der Austausch mit Organisationen im Fokus, die als Vorreiter den KI-Trend bereits in die Praxis umgesetzt haben. Im Zscaler Fireside-Chat im CIO Forum mit Covestro und SPLX wird eruiert, wie agentenbasierte KI-Systeme die reale Risikolage verändern und wie Unternehmen mit einer “KI first Strategie” Sicherheit und Governance in Einklang bringen können, ohne Innovationen auszubremsen.
In vielen Unternehmen geht es nicht mehr nur um Chatbots oder ein paar Prompts, sondern bereits um die Erprobung von Systemen, die denken, entscheiden und handeln – teils autonom, teils in verteilten Workflows. Da diese Systeme nicht nur Antworten generieren, sondern Ziele verfolgen, Schritte planen und Aktionen ausführen können, rücken sie ins Visier von modernen Angreifern. Diese nützen die neuen Einfallsvektoren, die sich in agentenbasierten KI-Systemen rund um die APIs und Supply Chains ergeben, wenn KI über Unternehmensgrenzen hinweg interagiert. Neben dem erwarteten Produktivitäts-Booster wird die KI zur operativen Kraft in Prozessen – und Sicherheitsfragen werden plötzlich sehr real. Je autonomer Systeme handeln, desto wichtiger wird es, deren „Blastradius“ durch moderne Sicherheitsarchitekturen zu begrenzen.
Viele Organisationen haben bereits Zero Trust-Prinzipien etabliert und sichern damit Identitäten, minimieren Zugriffsrechte und tragen zur Segmentierung kritischer Unternehmensbereiche bei. Genau diese Logik der kontinuierlichen Sicherheitsbewertung von Usern, Workloads oder Geräten lässt sich konsequent auf die KI erweitern. Durch Cloud-basierte Zero Trust-Sicherheit lassen sich sowohl die User zu App-Kommunikation als auch die Kommunikationsbeziehungen von KI-Agent zu App oder Agent zu Agent absichern. Wenn Transparenz und Regelwerke für Berechtigungen von Beginn an in agentische KI-Systeme implementiert werden, lassen sich Workloads und Zugriffspfade ebenfalls nach dem Zero Trust-Prinzip beherrschen.
Allerdings mangelt es Unternehmen heute am zuverlässigen Einblick, wo KI bereits überall zum Einsatz kommt. Neue Komponenten oder embedded Tools schießen aus dem Boden. Dementsprechend muss der erste Schritt lauten, sich den Überblick zurückzuerobern. Welche Tools, Gateways, Modelle oder Integrationen werden in der Unternehmensumgebung genutzt? Aufbauend auf diesem Überblick müssen an die Stelle von Wildwuchs bewusstes Asset Management treten und Kontrollpunkte geschaffen werden, um ungewollten Datenabfluss zu verhindern.
Darüber hinaus gilt es, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass KI-Sicherheit nicht nur ein Modell-Thema ist. Auch und gerade für KI-Systeme braucht es Schutz vor und nach der Modellphase. Deshalb wird im Fireside-Chat von SLPX das Thema Red-Teaming für KI adressiert. Anstelle der Hoffnung, dass nichts passieren wird, tritt der Realitätscheck. Dabei wird gezielt nach Schwachstellen gesucht, die von Angreifern ausgenutzt werden könnten, bevor sie im laufenden Betrieb zu Schaden führen. Diese Diskussionsrunde im CIO-Forum findet am 19. Februar um 13:55 Uhr statt.
Datensouveränität – Rückschritt in Silos oder Sprungbrett zur Kontrolle?
Zscaler ist auf den Strategietagen mit einem weiteren Diskussionsthema vertreten. Im Breakout mit der Deutschen Börse wird das aktuelle Thema beleuchtet, wie Datensouveränität und Datensicherheit mit Hilfe der Cloud in Einklang zu bringen sind. Für diesen CIO-Roundtable am 18. Februar um 16:10 Uhr ist eine Registrierung erforderlich.
Fazit: KI-Tempo ja – aber mit Steuerbarkeit
Die Hamburger IT-Strategietage sind der richtige Rahmen für ein klares Update: Agentenbasierte KI bringt enorme Chancen, aber sie verschiebt die Risikogrenzen. Unternehmen brauchen keine KI-Panik – sie brauchen Transparenz, Governance und Sicherheitsarchitekturen, die moderne Daten- und Aktionsflüsse beherrschen.
Wenn Sie auf den Strategietagen dabei sind: Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre konkreten Fragen mit – und lassen Sie uns gemeinsam die Diskussion von „KI als Trend“ zu „KI als steuerbarer Unternehmensrealität“ drehen. Über die App der Hamburger Strategietage ist das Zscaler-Team vor Ort für ein persönliches Gespräch erreichbar.
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